Schmerz ist nicht immer ein zuverlässiges Signal für Gewebeschaden – gerade bei chronischen Beschwerden spielt das Nervensystem eine eigenständige Rolle. Wer versteht, was Schmerz tatsächlich bedeutet, kann gezielter und angstfreier handeln.
Chronischer Schmerz wird oft weiterbehandelt wie akuter – mit wenig Erfolg. Eine genaue Einordnung von Schmerzmechanismus und Verhaltensmustern zeigt, warum ein anderer Ansatz nötig ist.
Beschwerden, die trotz unauffälliger Bildgebung anhalten.
Bewegungsvermeidung aus Sorge vor weiterem Schaden.
Schmerzen, die trotz mehrfacher Behandlung immer wieder zurückkehren.
Fehlendes Verständnis, was Schmerz bedeutet und wie damit umzugehen ist.
Ein stufenweiser, testbasierter Weg nach dem RTA-Prinzip (Return to Activity) – jede Stufe wird erst freigegeben, wenn die vorherige nachweislich erreicht ist.
Beweglichkeit, Rumpfkraft und Bewegungsmuster werden erfasst – seitenvergleichend und nachvollziehbar dokumentiert.
Verständliche Erklärung, wie Schmerz im Nervensystem entsteht – als Grundlage für die Behandlung.
Behutsame, dosierte Bewegung als Gegenpol zu Schonung und Vermeidung.
Regelmäßige Funktionstests zeigen den tatsächlichen Fortschritt, bevor die Belastung weiter gesteigert wird.
Schmerz, der trotz mehrerer Behandlungsversuche bestehen bleibt.
Sorge vor Belastung, die aktive Rehabilitation erschwert.
Struktureller Wiederaufbau mit klaren, messbaren Zwischenzielen.
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