Patientennummer eingeben, um die verifizierte Anamnese zu laden (Demo-Daten).
Lässt sich der Schmerz durch Bewegung, Belastung, Palpation oder Position beeinflussen (verstärken/lindern)? Falls nicht — plus Systemzeichen (Nachtschmerz, Gewichtsverlust, Fieber, Missverhältnis zum Trauma) — gilt er bis zum Beweis des Gegenteils als nicht muskuloskelettal.
Werte in Grad (°). Neutral-Null-Methode, Seitenvergleich. Zusätzlich: schmerzhafter Bogen ja/nein.
| Bewegung | Gesund | Betroffen | Schmerz |
|---|
Wirbelsäule: kein Gesund/Betroffen-Vergleich wie bei einer Extremität — stattdessen Screening auf Facettenebene je Seite. Einschränkung und Schmerz werden getrennt erfasst.
| Bewegung | Eingeschränkt | Schmerzhaft |
|---|---|---|
| Flexion (Öffnen) | ||
| Extension (Schließen) | ||
| Rotation links | ||
| Rotation rechts |
HWS (C2–C7): ipsilaterale Kopplung — Rotation bestimmt die Seite.
Nur bei klinischem Verdacht bzw. vor Techniken mit HWS-Endstellung durchführen. Trigger: Trauma, RA, Down-Syndrom, Langzeit-Kortison, postoperative HWS.
Therapeut bewegt das entspannte Gelenk passiv nach. Endgefühl und Schmerz im Vergleich zur aktiven Testung/Gegenseite.
| Bewegung | Endgefühl | Schmerz |
|---|
Gelenkpartner werden axial aufeinandergedrückt. Schmerz deutet auf eine intraartikuläre Ursache oder gereizte Gelenkflächen hin.
Gelenkpartner werden manuell voneinander weggezogen (Dekompression). Testet Kapsel-Band-Strukturen, oft schmerzlindernd.
Nur für Wirbelsäulenregionen relevant. PA-Gleiten/segmentale Testung — zunächst Level lokalisieren (Comparable Sign), dann Facette pro Segment differenzieren. Übersichtstest oben (Schritt 1) zeigt die Region global.
Cluster statt Einzeltests werten — Einzeltests haben meist mäßige Gütekriterien. Nur bei entsprechendem Verdacht relevant, nicht bei jedem Patienten.
Wainner-Cluster (V.a. zervikale Radikulopathie) — bei Ausstrahlung/Parästhesie in den Arm. 3–4 von 4 positiv = hohe Wahrscheinlichkeit.
Zusatztests bei unklarem Muster — nicht Teil des validierten Wainner-Clusters (der nutzt ausschließlich ULNT1/Medianus), sondern zur Differenzierung, wenn die Parästhesien nicht eindeutig dem Medianus-Verteilungsgebiet entsprechen.
LWS-Spezialtests — Kemp bei lokalem Extensions-/Rotationsschmerz, SLR-Reihe bei Ausstrahlung unters Knie.
Gekreuzter SLR bereits im Abschnitt "Zusatzfragen für Empfehlungslogik" oben erfasst (spezifisch, aber selten positiv).
Park-Cluster (subakromiales Schmerzsyndrom) — bei belastungs-/überkopfabhängigem anterolateralem Schmerz.
Laslett-Cluster (ISG) — erst nach LWS-Ausschluss (Zentralisierung negativ). ≥ 3 von 5 positiv = ISG wahrscheinlich, alle negativ = ISG praktisch ausgeschlossen. Als Cluster werten, nicht einzeln!
MRC 0 = keine Kontraktion, 1 = sichtbare Kontraktion ohne Bewegung, 2 = Bewegung ohne Schwerkraft, 3 = Bewegung gegen Schwerkraft, 4 = Bewegung gegen Widerstand (abgeschwächt), 5 = normale Kraft.
| Muskelgruppe | Gesund | Betroffen |
|---|
Zervikale Kennmuskeln, Reflexe und Dermatome (C5–T1)
Dermatom-Übersicht — betroffenes Segment in der Grafik nachschlagen.
Thorakale Dermatome (T2–T12) — segmentale Reflex-/Kraftprüfung an der BWS klinisch wenig standardisiert (Bauchhautreflexe selten praktikabel), daher Fokus auf Sensibilität mit Landmarken.
Dermatom-Übersicht — betroffenes Segment in der Grafik nachschlagen.
Lumbale/sakrale Kennmuskeln, Reflexe und Dermatome (L2–S1)
Dermatom-Übersicht — betroffenes Segment in der Grafik nachschlagen.
Grobe klinische Beobachtung — kein standardisiertes Testverfahren. Bitte bei Bedarf fachlich ergänzen/korrigieren.
Diese Angaben speisen die Empfehlungsmatrix (Treatment-Based Classification). Bitte alle Felder ausfüllen, sonst bleibt das Muster unklar.
| Bewegung | Eingeschränkt | Schmerzhaft |
|---|---|---|
| Flexion (Öffnen) | ||
| Extension (Schließen) | ||
| Rotation links | ||
| Rotation rechts |